Direkt zur Gefühlsauswahl

Within & Beyond · Poesie zum Erleben

Spiele mit
dem Universum

Dein Gefühl darf den Anfang machen.
Ein wenig leichter. Ein Stück näher bei dir.

Wähle aus 22 poetischen Spielen eines, das zu deiner jetzigen Emotion passt. Lass dich dort abholen, wo du gerade bist — und entdecke deinen nächsten erreichbaren Schritt in Richtung Erleichterung, Vertrauen und Freude.

Alle 22 Spiele entdecken

Dein Gefühl zeigt den Anfang

Wie fühlst du dich gerade?

Denk an ein Thema oder an diesen Moment. Wähle, was deinem Gefühl am nächsten kommt.

Du darfst ehrlich beginnen. Schon ein wenig Erleichterung kann dein nächster Schritt sein.

Die Auswahl orientiert sich an den Gefühlsbereichen der Originalprozesse. Unsere Spiele sind freie Adaptionen; dein eigenes Empfinden entscheidet, was heute passt.

Das Emotional Guidance System kennenlernen

Bevor du beginnst

Du musst nichts
beweisen.

Wähle ein Spiel, das heute zu dir passt. Lies die Verse, probiere die kleine Übung und nimm eine Frage mit in deinen Tag. Ein Notizbuch kann dich begleiten; vieles geht auch einfach im Kopf. Du musst weder der Reihenfolge folgen noch alle Spiele machen.

Dankbarkeit darf neben Traurigkeit stehen. Ein Wunsch darf sich verändern. Vertrauen darf mit Handeln zusammengehen. Und deine innere Freiheit beginnt nicht damit, immer gut gelaunt zu sein, sondern damit, ehrlich bei dir anzukommen.

Frei entwickelte Übungen, inspiriert von den 22 Prozessen aus Ask and It Is Given von Esther und Jerry Hicks und von Marlies’ Gedichten. Die Verse sind für diese Sammlung neu entstanden. Zur Inspiration

Wissen aus Ask and It Is Given

Dein innerer Kompass.
Ein Gefühl nach dem anderen.

Ich hör mein Fühlen leise sprechen,
muss nichts erzwingen, nichts versprechen.
Ein wenig leichter darf es sein —
so finde ich ins Spüren rein.

Was ist das Emotional Guidance System?

Esther und Jerry Hicks beschreiben Gefühle als Rückmeldung über die innere Ausrichtung: Wie nah sind die Gedanken, die du gerade denkst, an der liebevollen Sicht deines inneren Wesens, deiner „Source“? In dieser spirituellen Lehre stehen Freude, Liebe und Freiheit für Verbundenheit. Unangenehme Gefühle laden dazu ein, genauer hinzuhören. Deine Verbindung und dein Wert gehen dadurch nicht verloren.

Hinhören, statt dein Gefühl zu übergehen

Im Buch sind Emotionen Hinweise auf die Schwingung, nicht etwas, das du hübsch machen musst. „Die Frequenz anheben“ bedeutet hier: den inneren Widerstand behutsam lockern und mehr Erleichterung, Offenheit oder Vertrauen erfahren. „Frequenz“ ist dabei spirituelle Sprache, kein gemessener Wert. Du darfst merken: Dieser Gedanke macht mich eng — gibt es einen anderen, der wahr und etwas freundlicher ist?

Der nächste erreichbare Gedanke

Ein Sprung von Ohnmacht zu Begeisterung kann sich unecht anfühlen. Hicks betonen deshalb die kleine, spürbare Erleichterung. Manchmal zeigt sich zuerst Ärger, wo vorher nur Hilflosigkeit war. Das Buch beschreibt das als mögliche Zwischenstufe; es ist keine Aufforderung, Ärger zu erzeugen oder jemandem zu schaden. Du darfst bemerken, was sich verändert, und dann nach einem sanfteren Gedanken suchen.

Ein mögliches Beispiel

„Ich muss alles heute schaffen.“

„Ich darf entscheiden, was heute wirklich wichtig ist.“

„Ein kleiner Schritt reicht für den Anfang.“

Bleib bei dem Satz, der sich für dich glaubwürdig und entlastend anfühlt.

Bitten, Vertrauen, Empfangen

Das Buch gliedert Manifestation in drei Schritte: Ein Wunsch entsteht; die Quelle antwortet nach dieser Lehre darauf; und du übst, empfänglich zu werden. Die Spiele gehören vor allem zu diesem dritten Schritt, der „Art of Allowing“. Du lernst, den Wunsch vom Druck zu unterscheiden und das Gefühl dahinter zu erkunden. Das kann mit konkretem Handeln zusammengehen, ohne ein bestimmtes Ergebnis zu garantieren.

Warum nicht jedes Spiel zu jedem Moment passt

Wertschätzung oder lebhaftes Wunschdenken liegen oft näher, wenn du dich schon offen fühlst. Bei starker Belastung kann eine Pause oder ein kleiner entlastender Gedanke passender sein. Das Buch nennt deshalb für jeden Prozess einen Gefühlsbereich. Diese Bereiche bilden die Grundlage unserer Auswahl; die Reihenfolge der Vorschläge ist für diese poetischen Spiele zusammengestellt.

Die 22 Bereiche der emotionalen Skala ansehen

Sinngemäß nach Kapitel 22. Die Zahlen bezeichnen die Reihenfolge im Buch, keine Bewertung deiner Person. Mehrere Gefühle dürfen gleichzeitig da sein; die Begriffe sind eine Orientierung und keine Diagnose.

  1. Freude · Gewissheit · Selbstermächtigung · Freiheit · Liebe · Wertschätzung
  2. Leidenschaft
  3. Begeisterung · Vorfreude · Glück
  4. Positive Erwartung · Vertrauen
  5. Optimismus
  6. Hoffnung
  7. Zufriedenheit
  8. Langeweile
  9. Pessimismus
  10. Frustration · Gereiztheit · Ungeduld
  11. Überforderung
  12. Enttäuschung
  13. Zweifel
  14. Sorge
  15. Schuldzuweisungen
  16. Entmutigung
  17. Ärger · Wut
  18. Rachegefühle
  19. Hass · Raserei
  20. Eifersucht · Neid
  21. Unsicherheit · Schuldgefühle · Gefühl der Wertlosigkeit
  22. Angst · Trauer · Depression · Verzweiflung · Ohnmacht

Das Buch verwendet auch den Begriff „Depression“. Auf dieser Seite wird damit keine Erkrankung festgestellt oder behandelt.

So spielst du mit deinem Gefühl

  1. Wahrnehmen. Was fühle ich bei diesem Thema gerade? Eine ungefähre Antwort reicht.
  2. Auswählen. Nimm ein vorgeschlagenes Spiel, das dich anspricht, und probiere es ein paar Minuten aus.
  3. Nachspüren. Ist etwas weicher, ruhiger oder weiter geworden? Auch eine kleine Veränderung darf zählen.
  4. Neu wählen. Wenn Druck entsteht, pausiere oder wähle ein anderes Spiel. Im Buch wird dann ein Prozess mit höherer Nummer angeregt. Du musst nichts durchziehen.

Dein Ausgangspunkt kann sich von Thema zu Thema unterscheiden. Du darfst dankbar für eine Begegnung sein und dir zugleich Sorgen um etwas anderes machen. Wähle immer für das Gefühl, mit dem du jetzt spielen möchtest.

Ein Spiel für mein Gefühl wählen

Spiel 012 Minuten

Das kleine Wunder hier

Wenn du neugierig bist auf das Schöne, das schon da ist.

Ich muss das Wunder nicht erfinden,
darf es im ganz Kleinen finden.
Ein Sonnenfleck, ein warmer Tee —
ich danke für das, was ich seh.

Was du mitnehmen darfst

Dankbarkeit beginnt nicht erst, wenn alles stimmt. Sie kann neben dem Unfertigen sitzen. Dieses Spiel lädt dich ein, etwas Kostbares wirklich wahrzunehmen, statt nur daran vorbeizugehen. Ein ehrliches kleines Danke genügt; du musst deinen Tag dafür nicht schöner reden, als er ist.

Dein kleines Spiel

  1. Schau dich um und wähle eine Kleinigkeit, die dir gerade gefällt: ein Lichtspiel, einen Klang oder etwas Angenehmes in deiner Nähe.
  2. Bleib einen Moment dabei. Was genau berührt dich daran? Gib deinem Danke einen konkreten Grund.
  3. Wenn es sich leicht anfühlt, entdecke noch zwei solcher Kleinigkeiten. Wenn nicht, darf diese eine reichen.

Zum Nachspüren

Was war längst da — und ist mir heute zum ersten Mal aufgefallen?

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Spiel 025 Minuten

Wunschpost ans Leben

Wenn ein Wunsch einen liebevollen Platz bekommen möchte.

Ein Wunsch darf auf dem Zettel stehen,
auch wenn ich noch nicht weiß, wohin wir gehen.
Ich falte ihn und lass ihn ruhn —
nicht alles ist schon heut zu tun.

Was du mitnehmen darfst

Ein Bild oder ein Wort kann dir helfen zu erkennen, wonach du dich sehnst. Hier bekommt dein Wunsch einen Platz, ohne zum täglichen Beweis deiner Fähigkeiten zu werden. Die kleine Sammlung ist eine Einladung an deine Fantasie, kein Vertrag darüber, was das Leben liefern muss.

Dein kleines Spiel

  1. Nimm einen Umschlag, eine kleine Schachtel oder eine Notiz und gib ihr einen Namen, der dich lächeln lässt.
  2. Lege ein Bild, eine Zeichnung oder einen Satz hinein. Ergänze das Gefühl dahinter: Nähe, Freiheit, Geborgenheit oder etwas ganz Eigenes.
  3. Schließe deine Wunschpost. Du darfst später etwas ergänzen, verändern oder herausnehmen — Wünsche dürfen mit dir wachsen.

Zum Nachspüren

Ist das wirklich mein Wunsch, oder klingt darin die Erwartung eines anderen mit?

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Spiel 038 Minuten

Mein Leben, mein Klang

Wenn du spüren möchtest, was dir in deinem Leben wichtig ist.

Was darf in meinem Leben klingen?
Was lässt mein Herz ein Liedchen singen?
Ich lausche leise, Stück für Stück,
und finde zu mir selbst zurück.

Was du mitnehmen darfst

Hinter vielen Wünschen steckt ein einfaches Bedürfnis. Vielleicht steht das größere Zuhause für Ruhe, die Reise für Weite oder das eigene Buch für Ausdruck. Wenn du dieses Warum erkennst, werden oft mehrere Wege sichtbar. Du musst nicht schon die ganze Reise planen, um ihre Richtung zu fühlen.

Dein kleines Spiel

  1. Teile ein Blatt in vier Felder: mein Körper, mein Zuhause, meine Verbindungen und mein Wirken.
  2. Schreibe in jedes Feld einen Wunsch und daneben, weshalb er dir wichtig ist. Lass ein Feld frei, wenn heute nichts kommen möchte.
  3. Wähle ein Bedürfnis daraus und notiere eine kleine Möglichkeit, ihm diese Woche Raum zu geben.

Zum Nachspüren

Welches Gefühl verbindet meine Wünsche miteinander?

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Spiel 043 Minuten

Ein Ausflug ins Mögliche

Wenn sich Tagträumen gerade spielerisch und angenehm anfühlt.

Ich mal mir einen Morgen aus,
mit offner Tür und Licht im Haus.
Ein Augenblick, ganz ohne Müssen —
ich darf das Mögliche begrüßen.

Was du mitnehmen darfst

Deine Vorstellungskraft darf ein Ort zum Spielen sein. Eine angenehme Szene muss weder realistisch durchgeplant noch später genauso erlebt werden. Hier geht es um den Moment der Freude beim Vorstellen, nicht darum, mit einem perfekten inneren Bild ein bestimmtes Ergebnis zu erzwingen.

Dein kleines Spiel

  1. Stell dir eine kurze Szene vor, in der du dich wohlfühlst: vielleicht an einem offenen Fenster oder beim Schreiben im Garten.
  2. Ergänze drei Sinneseindrücke. Was hörst du? Wie fühlt sich die Luft an? Welche Farbe fällt dir auf? Worte reichen, wenn du keine inneren Bilder siehst.
  3. Kehre in dein Zimmer zurück und nimm ein kleines Detail mit: öffne etwa das Fenster oder räume deinem Schreiben einen Platz frei.

Zum Nachspüren

Welcher Teil dieser Stimmung darf schon heute bei mir sein?

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Spiel 055 Minuten

Fülle auf Papier

Wenn du ohne echten Geldeinsatz mit Möglichkeiten spielen möchtest.

Auf meinem Blatt darf Fülle fließen,
ich darf sie teilen und genießen.
Was würde ich der Welt gern geben?
Was brächte Freude in mein Leben?

Was du mitnehmen darfst

Ein Fantasiebudget kann sichtbar machen, wofür du Geld eigentlich nutzen möchtest. Vielleicht geht es um Zeit, Kreativität, Unterstützung oder ein gemeinsames Erlebnis. Dein Wert hat dabei nichts mit einer Zahl zu tun. Dieses Spiel findet ausschließlich auf Papier statt und verspricht keinen finanziellen Gewinn.

Dein kleines Spiel

  1. Schreibe eine frei gewählte Summe auf und kennzeichne sie deutlich als Spielgeld. Sie darf klein oder groß sein.
  2. Verteile sie gedanklich auf Dinge oder Erlebnisse, die dir etwas bedeuten. Vielleicht bekommt auch das Geben einen Platz.
  3. Schau auf die Werte hinter deiner Liste. Markiere eine Sache, die du in einer kostenlosen Form schon leben kannst.

Zum Nachspüren

Wonach sehne ich mich hinter der Zahl?

Kein Kauf, Kredit, Glücksspiel oder Investment gehört zu dieser Übung. Fantasiegeld bleibt Fantasiegeld.

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Spiel 062–5 Minuten

Zurück in diesen Atemzug

Wenn du einen Moment nichts erreichen möchtest.

Ich muss nicht jedem Denken folgen,
lass Worte ziehn wie kleine Wolken.
Mein Atem bringt mich sanft zu mir,
ich muss nichts werden — ich bin hier.

Was du mitnehmen darfst

Stille ist keine Prüfung, bei der nur ein leerer Kopf besteht. Gedanken dürfen auftauchen. Die Einladung ist, ihnen nicht allen hinterherlaufen zu müssen. Du brauchst weder ein besonderes Gefühl noch einen außergewöhnlichen Zustand: ein paar ungestörte Augenblicke sind genug.

Dein kleines Spiel

  1. Setz dich bequem hin. Lass die Augen offen oder schließe sie, je nachdem, was angenehmer ist.
  2. Spüre deinen normalen Atem oder höre einem ruhigen Geräusch zu. Verändere nichts mit Kraft.
  3. Wenn du abschweifst, komm freundlich zurück. Beende die Pause, indem du dich umschaust und wieder im Raum orientierst.

Zum Nachspüren

Wie ist es, mir diese Minuten zu schenken, ohne etwas leisten zu müssen?

Wenn das Nach-innen-Spüren unangenehm wird, pausiere und richte deine Aufmerksamkeit auf deine Umgebung.

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Spiel 073 Minuten

Morgenpost aus meiner Nacht

Wenn ein Traum nach dem Aufwachen noch bei dir ist.

Ein Traumbild klopft im Morgenlicht,
ich höre zu, doch fürchte mich nicht.
Es muss mir nichts vorhersagen —
ich darf nach meinem Fühlen fragen.

Was du mitnehmen darfst

Ein Traum kann ein Anlass sein, neugierig auf deine Gefühle zu schauen. Du musst seine Bilder nicht entschlüsseln oder als Vorhersage verstehen. Entscheidend ist hier nicht, was ein allgemeines Traumlexikon behauptet, sondern was deine Erinnerung gerade in dir berührt.

Dein kleines Spiel

  1. Notiere nach dem Aufwachen ein Bild oder ein paar Worte, wenn du dich erinnerst. Wenn nicht, lass die Seite frei.
  2. Benenne das Gefühl im Traum und das Gefühl jetzt. Vielleicht sind sie ganz verschieden.
  3. Frage dich, was dir heute guttun würde. Wähle eine kleine, konkrete Antwort darauf, statt nach einem zwingenden Zeichen zu suchen.

Zum Nachspüren

Welches Bedürfnis möchte ich heute freundlich beachten?

Ein beängstigender Traum bedeutet nicht, dass du etwas Schlimmes herbeigedacht hast oder dass es eintreten wird.

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Spiel 085 Minuten

Seiten voller Wertschätzung

Wenn du etwas Liebgewonnenem mehr Aufmerksamkeit schenken magst.

Ich sammle nicht nur große Sachen,
auch kleine, die mich glücklich machen.
Ein Blick, ein Wort, ein stilles Hier —
die schönen Seiten bleiben bei mir.

Was du mitnehmen darfst

Wertschätzung wird lebendig, wenn sie konkret wird. Statt nur zu sagen, dass du etwas magst, kannst du bemerken, weshalb. Eine solche Seite hält fest, was dich nährt. Sie verpflichtet dich nicht, schwierige Menschen schönzureden oder deine Grenzen zu übergehen.

Dein kleines Spiel

  1. Gib einer Notiz den Namen eines Ortes, eines Tieres, einer Tätigkeit oder eines Menschen, bei dem du dich wohlfühlst.
  2. Sammle fünf kleine Einzelheiten, die du daran schätzt. Zum Beispiel nicht nur den Garten, sondern das Rascheln unter deinem Lieblingsbaum.
  3. Lies deine Sammlung langsam. Du darfst auch dir selbst eine Seite widmen und mit einer einzigen ehrlichen Stärke beginnen.

Zum Nachspüren

Was möchte ich öfter würdigen, weil es mir wirklich etwas bedeutet?

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Spiel 097 Minuten

Ein Tag in meinen Worten

Wenn deine Wünsche eine kleine Geschichte werden möchten.

Ich schreibe nicht für fremden Schein,
in meiner Welt darf ich ich sein.
Mit Worten öffne ich die Tür —
und finde eine Spur zu mir.

Was du mitnehmen darfst

Eine vorgestellte Alltagsszene kann dir zeigen, wie sich ein stimmiges Leben für dich anfühlen würde. Du erzählst keine falsche Erinnerung, sondern erkundest eine Möglichkeit. Menschen in deinem wirklichen Leben bleiben frei; deine Geschichte schreibt ihnen keine Gefühle oder Entscheidungen vor.

Dein kleines Spiel

  1. Schreibe über deinen Text: Eine mögliche Szene. Beginne dann im Präsens mit einem schlichten Moment eines Tages, den du gern erleben würdest.
  2. Beschreibe in fünf bis acht Sätzen, was du tust, wahrnimmst und fühlst. Lass große Erfolge weg, wenn dir das Kleine näher ist.
  3. Unterstreiche eine Handlung aus deiner Szene, die in deinem Einfluss liegt. Gib ihr einen kleinen Platz in deiner echten Woche.

Zum Nachspüren

An welcher Stelle klingt diese Geschichte besonders nach mir?

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Spiel 105 Minuten

Mein Teil und der offene Raum

Wenn sich zu viele Aufgaben auf deinen Schultern sammeln.

Ich muss nicht alle Fäden halten,
darf meinen kleinen Teil gestalten.
Ich gehe heute meinen Schritt,
der ganze Berg muss jetzt nicht mit.

Was du mitnehmen darfst

Vertrauen und Handeln dürfen zusammengehören. Du kannst unterscheiden, was du heute tatsächlich tun kannst und was Zeit, Unterstützung oder Entscheidungen anderer braucht. Abgeben bedeutet hier, das ständige innere Festhalten zu lockern — nicht, wichtige Aufgaben einfach verschwinden zu lassen.

Dein kleines Spiel

  1. Ziehe eine Linie auf einem Blatt. Links steht Mein nächster Schritt, rechts Dafür lasse ich Raum.
  2. Wähle links höchstens zwei realistische Handlungen für heute. Rechts bekommen offene Ergebnisse und noch ungeklärte Wege ihren Platz.
  3. Wähle für Aufgaben mit Frist einen passenden Termin oder eine echte Unterstützung. Dann beginne mit einem deiner kleinen Schritte.

Zum Nachspüren

Was darf offenbleiben, während ich meinen Teil tue?

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Spiel 111 Minute

Ein Moment, eine Intention

Wenn ein neuer Abschnitt deines Tages beginnt.

Bevor ich durch die Türe geh,
und wieder Neues vor mir seh,
darf ich entscheiden, wie ich bin:
Ich höre zu und schaue hin.

Was du mitnehmen darfst

Du musst nicht den ganzen Tag im Voraus bestimmen. Ein Übergang reicht, um dich neu auszurichten: vor einer Begegnung, einer Aufgabe oder einem Spaziergang. Eine Intention beschreibt deine Haltung, nicht die Garantie, dass alle anderen nach deinem Wunsch handeln.

Dein kleines Spiel

  1. Halte vor deinem nächsten Wechsel kurz inne. Lass den letzten Abschnitt bewusst hinter dir.
  2. Wähle eine Qualität für das, was jetzt beginnt: aufmerksam, ehrlich, freundlich oder geduldig.
  3. Gib ihr eine sichtbare Form. Wenn du zuhören möchtest, lass beispielsweise dein Telefon für dieses Gespräch in der Tasche.

Zum Nachspüren

Welche kleine Handlung hat meine Intention spürbar gemacht?

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Spiel 122 Minuten

Vielleicht darf es leichter sein

Wenn ein fester Wunsch gerade zu viel Druck macht.

Vielleicht darf eine Tür aufgehen,
die meine Augen noch nicht sehen.
Ich muss nicht wissen, wann und wie —
ein bisschen Raum für Fantasie.

Was du mitnehmen darfst

Manchmal fühlt sich eine offene Möglichkeit ehrlicher an als eine große Behauptung. Du darfst neugierig werden, ohne dich zu überzeugen, dass alles bereits sicher ist. Ein Vielleicht lässt Luft zwischen deinen Wunsch und den Druck, ihn sofort erfüllen zu müssen.

Dein kleines Spiel

  1. Wähle einen kleinen Wunsch, der heute nicht zu schwer auf dir liegt.
  2. Formuliere zwei oder drei freundliche Möglichkeiten: Vielleicht entdecke ich einen leichteren Anfang. Vielleicht darf ich um Hilfe bitten.
  3. Bleib bei dem Satz, der offen und glaubwürdig klingt. Lass ihn dann los und geh weiter in deinen Tag.

Zum Nachspüren

Was verändert sich, wenn ich Neugier an die Stelle von Gewissheit setze?

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Spiel 134 Minuten

Der freundlichere Gedanke

Wenn deine innere Stimme gerade besonders streng klingt.

Ich muss mich selbst nicht überreden,
darf einfach etwas sanfter reden.
Ein Satz, der wahr und freundlich ist,
der mich im Schweren nicht vergisst.

Was du mitnehmen darfst

Ein freundlicher Gedanke muss nicht überschwänglich sein. Er darf zugleich ehrlich und entlastend sein. Hier geht es nicht darum, Tatsachen zu leugnen, sondern darum, nicht zusätzlich mit dir selbst zu kämpfen. Wie du etwas empfindest, ist wichtig — es ist aber nicht der einzige Maßstab dafür, ob es wahr ist.

Dein kleines Spiel

  1. Schreibe einen belastenden Gedanken auf, etwa: Ich muss das alles heute schaffen.
  2. Versuche eine glaubwürdige Alternative: Ich kann heute einen Teil erledigen und den Rest planen.
  3. Lies beide Sätze. Nimm den zweiten nur mit, wenn er ehrlich klingt; mache ihn sonst noch kleiner und konkreter.

Zum Nachspüren

Wie würde ich mit einem Menschen sprechen, den ich sehr gernhabe?

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Spiel 145 Minuten

Ein Plätzchen für die Klarheit

Wenn ein kleiner freier Platz dir gerade guttun könnte.

Nicht gleich das ganze Leben ordnen,
nicht alles neu und anders formen.
Ein kleines Plätzchen mache ich frei —
und atme einmal auf dabei.

Was du mitnehmen darfst

Du musst nicht die ganze Wohnung verwandeln. Eine überschaubare Fläche kann ein freundlicher Anfang sein, wenn Unordnung dich belastet. Ziel ist ein Platz, der dir dient, nicht ein perfektes Zuhause. Wenn es dich gar nicht stört, darfst du dieses Spiel auslassen.

Dein kleines Spiel

  1. Wähle eine kleine Fläche, etwa den Platz für deine Teetasse oder dein Notizbuch. Begrenze die Zeit auf fünf Minuten.
  2. Lege Dinge, über die du noch nicht entscheiden möchtest, gesammelt beiseite und beschrifte ihren vorläufigen Platz.
  3. Lass wichtige Unterlagen erreichbar. Nutze die freie Fläche direkt für etwas Angenehmes und höre nach deiner kleinen Runde auf.

Zum Nachspüren

Wofür möchte ich den freigewordenen Platz nutzen?

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Spiel 152 Minuten

Ein kleines Stück Genug

Wenn du vorhandene Möglichkeiten bemerken möchtest, ohne etwas zu kaufen.

Mein Wert passt nicht in einen Schein,
er bleibt bei mir, ist längst schon mein.
Ich schaue, was mich heute trägt,
und was sich ohne Kaufen regt.

Was du mitnehmen darfst

Das ursprüngliche Geldbeutel-Spiel richtet den Blick auf verfügbare Kaufmöglichkeiten. Hier wird daraus eine breitere Erinnerung an das, was dir tatsächlich zur Verfügung steht. Du musst dafür kein Geld zurücklegen, das du zum Leben brauchst. Auch ein wenig Zeit, eine Fähigkeit oder Unterstützung kann zählen.

Dein kleines Spiel

  1. Notiere eine reale Möglichkeit, die du heute hast: ein Buch ausleihen, jemanden anrufen oder mit etwas Vorhandenem kreativ werden.
  2. Wenn ein frei verfügbarer kleiner Betrag dazugehört, darfst du ihn bemerken, ohne ihn auszugeben. Falls nicht, bleib bei einer kostenlosen Möglichkeit.
  3. Lege einen Zettel mit dieser Erinnerung in dein Notizbuch oder deinen Geldbeutel. Du musst nichts beweisen.

Zum Nachspüren

Was bedeutet mir genug für diesen einen Moment?

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Spiel 163 Minuten

Mein Nein zeigt mir ein Ja

Wenn du deutlich spürst, was für dich nicht mehr passt.

Mein Nein darf an der Türe stehen,
ich muss es nicht zur Seite drehen.
Dahinter wartet, still und klar,
ein Ja zu dem, was wichtig war.

Was du mitnehmen darfst

Unbehagen kann dir helfen, ein Bedürfnis oder eine Grenze zu erkennen. Die neue Richtung entsteht nicht dadurch, dass du dein Nein unterdrückst. Du hörst ihm zu und fragst dann, wofür du Raum schaffen möchtest. Auch ein freundliches Leben braucht klare Grenzen.

Dein kleines Spiel

  1. Vervollständige den Satz: Das möchte ich nicht mehr. Bleib bei einer konkreten Situation.
  2. Frage: Was wünsche ich mir stattdessen? Aus ständiger Erreichbarkeit könnte zum Beispiel der Wunsch nach geschützter Ruhezeit werden.
  3. Notiere eine passende kleine Grenze oder Handlung, die du selbst umsetzen kannst.

Zum Nachspüren

Welches Bedürfnis hat mein Nein heute für mich beschützt?

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Spiel 177 Minuten

Ein Kreis, der mich trägt

Wenn du einem Wunsch mit glaubwürdigen Gedanken näherkommen möchtest.

Ein kleiner Kreis auf dem Papier,
ein guter Satz, der passt zu mir.
Ich muss nicht gleich an alles glauben,
darf mir den nächsten Schritt erlauben.

Was du mitnehmen darfst

Zwischen Selbstzweifel und einem großen Wunsch liegen oft kleine Sätze, denen du schon glauben kannst. Sie dürfen deinem Mut Halt geben. Du brauchst keine perfekte Affirmation und keine vorgeschriebene Anzahl: ein ehrlicher Gedanke ist wertvoller als viele, die sich fremd anfühlen.

Dein kleines Spiel

  1. Schreibe in die Mitte eines Kreises eine gewünschte Richtung, etwa: Ich möchte meine Worte teilen.
  2. Sammle außen herum drei bis sechs glaubwürdige Sätze: Ich habe schon geschrieben. Ein Gedicht darf reichen. Ich darf dazulernen.
  3. Lies sie langsam und streiche, was Druck macht. Wähle einen Satz als Begleiter für deinen nächsten kleinen Schritt.

Zum Nachspüren

Welcher Satz gibt mir Halt, ohne mir etwas vorzumachen?

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Spiel 184 Minuten

Das Gefühl hinter dem Wunsch

Wenn du nicht erst auf ein großes Ereignis warten möchtest, um dir etwas Gutes zu erlauben.

Ich suche hinter meinem Ziel
das leise, lang ersehnte Gefühl.
Ein bisschen Weite darf schon sein,
ich lade sie ins Heute ein.

Was du mitnehmen darfst

Vielleicht wünschst du dir ein Ergebnis, weil du damit Freiheit, Verbundenheit oder Ruhe verbindest. Dieses Gefühl muss nicht vollständig auf später verschoben werden. Eine kleine heutige Erfahrung ersetzt den Wunsch nicht, kann dir aber zeigen, worum es dir im Innersten geht.

Dein kleines Spiel

  1. Nenne einen Wunsch und frage dich: Wie hoffe ich mich zu fühlen, wenn er Wirklichkeit wird?
  2. Erinnere dich an einen Moment, in dem ein kleiner Teil dieses Gefühls schon da war. Es darf etwas ganz Alltägliches sein.
  3. Wähle eine kleine Handlung für heute: für Verbundenheit ein ehrliches Gespräch, für Weite ein paar Minuten draußen, für Ausdruck vier Zeilen.

Zum Nachspüren

Was kann ich heute leben, ohne auf die fertige Version meines Lebens zu warten?

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Spiel 195 Minuten

Zahlen ohne Selbstvorwurf

Wenn das Thema Geld Scham oder innere Härte auslöst.

Die Zahl darf auf dem Blatte stehen,
ich darf sie ohne Urteil sehen.
Sie sagt nicht, wer ich wirklich bin —
ich schaue mit mehr Milde hin.

Was du mitnehmen darfst

Geldsorgen sind keine Aussage über deinen Wert oder deine spirituelle Entwicklung. Dieses Spiel widmet sich dem Ton, in dem du mit dir darüber sprichst. Klarheit und Unterstützung dürfen dazukommen; ein gutes Gefühl allein verändert keine Rechnung und ersetzt keinen tragfähigen Plan.

Dein kleines Spiel

  1. Benenne eine Sorge, ohne dich zu beschimpfen: Dieses Thema ist gerade schwierig für mich.
  2. Trenne auf deinem Blatt die bekannte Tatsache von deinem Urteil über dich. Nicht alles, was du befürchtest, ist bereits eine Tatsache.
  3. Notiere eine offene Frage, die du mit verlässlichen Informationen oder fachlicher Unterstützung klären möchtest. Für heute darf diese Klarheit reichen.

Zum Nachspüren

Wie kann ich Verantwortung übernehmen, ohne gegen mich selbst zu kämpfen?

Eine Reflexionsübung, keine Finanz- oder Schuldnerberatung. Sie enthält bewusst keine Vorgaben zu Zahlungen oder Kreditentscheidungen.

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Spiel 204 Minuten

Ein Brief ins Offene

Wenn du deinen Wunsch aussprechen und das Grübeln für eine Weile ablegen möchtest.

Liebes Leben, hör mir zu,
ich wünsche mir ein wenig Ruh.
Ich geh den Weg, so gut ich kann,
und lass auch Hilfe an mich ran.

Was du mitnehmen darfst

Vielleicht nennst du dein Gegenüber Universum, Leben oder innere Weisheit. Ein Brief kann dir helfen, deine Bitte klarer zu hören und nicht jede Möglichkeit kontrollieren zu wollen. Vertrauen darf zugleich ganz praktisch werden: indem du Unterstützung annimmst oder um sie bittest.

Dein kleines Spiel

  1. Beginne einen kurzen Brief mit einer Anrede, die sich für dich stimmig anfühlt. Beschreibe deinen Wunsch und warum er dir wichtig ist.
  2. Schreibe dazu, was du selbst beitragen kannst und wo du dir Unterstützung wünschst.
  3. Lege den Brief für heute beiseite. Bleib offen für Ideen und echte Hilfe, ohne jede Begegnung auf eine versteckte Botschaft prüfen zu müssen.

Zum Nachspüren

Wie würde es aussehen, Hilfe wirklich zuzulassen?

Auch wenn keine besondere Antwort oder kein Zeichen auftaucht, bist du nicht weniger verbunden oder wertvoll.

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Spiel 213 Minuten

Mein Körper muss nichts beweisen

Wenn du deinem Körper freundlich begegnen möchtest.

Mein Körper, du musst nichts beweisen,
wir dürfen langsam weiterreisen.
Ich höre hin und bleib bei dir —
auch müde bist du willkommen hier.

Was du mitnehmen darfst

Hier wird aus dem Gesundheitsthema des Buches eine Einladung zur Fürsorge, kein Heilversprechen. Du musst dich weder gesund fühlen noch beschwerdefrei sein, um freundlich mit dir umzugehen. Krankheit ist kein persönliches oder spirituelles Versagen; dein Körper braucht keinen Beweis des richtigen Denkens.

Dein kleines Spiel

  1. Finde eine angenehme Sitz- oder Liegeposition. Spüre die Unterlage, wenn sich das gut anfühlt; sonst bleib mit deiner Aufmerksamkeit im Raum.
  2. Atme ganz normal und sage dir einen schlichten freundlichen Satz: Ich darf mich um mich kümmern.
  3. Frage, welche Form von Fürsorge heute passend wäre. Du darfst Ruhe, Unterstützung und notwendige medizinische Hilfe annehmen.

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Wie möchte ich mit meinem Körper sprechen, auch an einem schwierigen Tag?

Diese Übung ist keine Behandlung und ersetzt keine medizinische Abklärung oder Therapie. Beschwerden werden nicht als bloßer Widerstand umgedeutet.

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Spiel 223–5 Minuten

Ein bisschen leichter reicht

Wenn Freude zu weit weg ist und du dich nicht dorthin zwingen möchtest.

Ich muss nicht gleich zum Himmel springen,
nicht heute schon vor Freude singen.
Ein bisschen weniger allein —
auch das darf mein nächster Schritt sein.

Was du mitnehmen darfst

Du musst nicht von Traurigkeit direkt in Begeisterung wechseln. Manchmal ist der nächste erreichbare Ort ein wenig Entlastung, ein verständnisvoller Satz oder die Nähe eines anderen Menschen. Gefühle sind keine Rangliste deines Wertes. Du darfst dort beginnen, wo du wirklich bist.

Dein kleines Spiel

  1. Benenne dein Gefühl, so gut du kannst, ohne es zu korrigieren. Auch Ich weiß es gerade nicht ist eine ehrliche Antwort.
  2. Frage nach etwas ein kleines Stück Tragbarerem. Vielleicht ist es nicht glücklich, sondern begleitet, ausgeruht oder verstanden.
  3. Wähle einen passenden Gedanken oder eine unterstützende Handlung. Wenn nichts leichter wird, beende das Spiel freundlich — du hast nicht versagt.

Zum Nachspüren

Was wäre jetzt ein liebevoller nächster Schritt, statt ein großer Sprung?

Wenn dich schwere Gefühle anhaltend belasten, darfst du dir Unterstützung bei einer vertrauten Person oder einer Fachperson holen.

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Ausklang

Zurück zu dir.

Du musst nicht jedes Wunder sehen,
nicht jede Antwort schon verstehen.
Ein kleiner Schritt, ein leises Hier —
und mitten im Leben begegnest du dir.

Vielleicht bleibt heute eine Zeile bei dir. Vielleicht ein Gefühl. Vielleicht einfach ein Moment, in dem du freundlicher mit dir warst. Auch das darf reichen.

Die Gedichte hinter den Spielen

Inspiration & ein liebevoller Rahmen

Ausgangspunkt sind die 22 Prozesse in Teil II von Esther und Jerry Hicks’ Ask and It Is Given: Learning to Manifest Your Desires (Hay House, 2004). Die Spiele hier folgen deren Themen in derselben Reihenfolge, sind jedoch freie, verkürzte Neuschöpfungen mit eigenen Beispielen und Versen — keine Übersetzung, vollständige Wiedergabe oder autorisierte Ausgabe des Buches.

Die poetische Sprache knüpft an Marlies’ Texte an, besonders an „Das Buch, nach dem ich such“, „Ich lasse los“ und „Das Lebensspiel“. Die neuen Verse und Übungen wurden für Within & Beyond mit KI-Unterstützung entwickelt; sie sind keine bisherigen Gedichte aus dem Archiv.

„Universum“ und „Manifestation“ stehen hier für eine spirituelle, persönliche Sicht und spielerische Selbstreflexion, nicht für wissenschaftlich belegte Wirkgesetze. Gedanken können deine Aufmerksamkeit und dein Handeln prägen; sie kontrollieren weder andere Menschen noch sämtliche Lebensumstände. Es gibt keine Garantie auf Geld, Heilung oder die Erfüllung eines Wunsches. Schwierige Erfahrungen sind kein Beweis, dass du falsch gedacht oder gefühlt hast.

Die Spiele ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder finanzielle Beratung. Behalte deine Grenzen und deine Verantwortung im Blick. Du darfst jede Übung verändern, auslassen oder beenden.